Morgendämmerung für rechte Migranten

Migranten wählen in der Regel pragmatisch und meist jene Parteien, die für eine lockere Migrations- und liberale Gesellschaftspolitik stehen. Dieses Phänomen sehen wir in den USA bei den Hispanics, aber eben auch bei den Deutsch- und Austro-Türken in Europa. Das führt mitunter zu seltam anmutenden Konstellationen. Ein wertkonservativer Türke tritt dann etwa für eine grüne…Weiterlesen Morgendämmerung für rechte Migranten

Warum es noch viele „Türken“- und/oder „Moslem“-Listen geben wird

Worum's geht: Der ehemalige Obmann der UETD Turgay Taskiran will eine unabhängige Liste etablieren und mit dieser bei der Wiener Gemeinderatswahl antreten. Die Pläne selbst waren innerhalb der Community bereits länger bekannt, man könnte sagen, dass es einer der interessanteren Themen bei Iftar-Veranstaltungen war. Sei's drum. In eigener Sache: Ich warne vorab, dass ich möglicherweise…Weiterlesen Warum es noch viele „Türken“- und/oder „Moslem“-Listen geben wird

Lehren aus der Pro-Palästina Demo in Wien

Immerhin 11.000 Demonstranten kamen am 20.07. zusammen, um für Palästina/Gaza, aber wohl eher gegen Israel zu protestieren. Wenn man bedenkt, dass es in Österreich keine ausgeprägte Protestkultur gibt und Demonstrationen mit einigen hundert Teilnehmern schon die heimischen Medien für Tage voll und ganz beschäftigen können, dann war die gestrige Demo eine außergewöhnliche Veranstaltung. Auch deswegen…Weiterlesen Lehren aus der Pro-Palästina Demo in Wien

Was der Bau der Prediger-Schule in Wien bedeuten kann

Spannungen zwischen dem Staat und religiösen Verbänden, vor allem darüber wie und wer Islam-Lehrer und Theologen ausbilden darf, kennt die Türkei seit Jahrzehnten, denn dort hat der Staat die Ausbildung der Imame und Lehrer mittels eines Ministeriums monopolisiert. Das widerstrebt den islamischen „NGO’s“, die diese Form der Lehre und Ausbildung für politisch gesteuert ablehnen: Die…Weiterlesen Was der Bau der Prediger-Schule in Wien bedeuten kann

Populisten der Community

Diese kleine FB-"Unterhaltung" hat mich dazu bewogen, kurz einige Ansichten aufzuschreiben. Während die Medien natürlich mehrheitlich Diskussionen der Mehrheitsgesellschaft abbilden, verlaufen Debatten innerhalb der türkischen und/oder muslimischen Community ähnlich ab: Populistische Sager, billige Polemik und dies immer, um die Leute von den eigenen "hehren" Idealen zu überzeugen. Der Erdogan Besuch in Wien war ein außerordentlicher…Weiterlesen Populisten der Community

Erdogan: Prinz der „Schwarzen Türken“

Der heutige Ministerpräsident Erdogan wuchs unter ärmlichen Verhältnissen im Istanbuler Arbeiterbezirk Kasimpasa auf. Die Landflucht aus den anatolischen Provinzen nach Istanbul markierte einen Wendepunkt in der Geschichte der türkischen Republik. So schwoll Istanbul spätestens mit den 1960ern zu einem Moloch mit vielen Armenvierteln (türk. „Gecekondu“) an. In diesen Gecekondus lebten die anatolischen Binnenmigranten, die zumeist…Weiterlesen Erdogan: Prinz der „Schwarzen Türken“

Politisierte Konfessionen in der Türkei

Unter dem Lack der parteipolitischen Präferenz pulsiert in der Türkei die Krankheit namens politische Konfession. Bereits in den 60ern tarnte sich dieser politische Faktor als weltanschauliche Ausrichtung nach links oder eben rechts. Die 60er bis 80er waren von Gewalt zwischen linken und rechten Gruppen geprägt. Sie erschossen einander, stachen sich gegenseitig nieder oder schossen auf…Weiterlesen Politisierte Konfessionen in der Türkei