Wie die WM die Integrationsdebatte beendet hat

Diese WM hat die Integrationsdebatte in Österreich im Grunde beendet. Zumindest im Hinblick auf Austro-Muslime und -Türken ist jede weitere Diskussion obsolet geworden. Dank unseren, in Wien und Österreich wohnhaften, Tschetnik- und Ustascha „Freunden“ wissen wir heute – mit endgültiger Sicherheit -, dass sich niemand (in dieser Regierung) um extremistische Tendenzen in Migranten-Communitys sorgt. Außer es handelt sich natürlich um die bevorzugten Gruppen ihres Grolls: Austro-Türken und -Muslime.

Das heißt in weiterer Folge, dass all die gekünstelte Aufregung von „besorgten“ Politikern, Journalisten und Aktivisten als das entlarvt worden ist, was es von Anfang an war:
Ein Vehikel, um rassistische Inhalte zu transportieren.

Das konnte man schon wissen, auch vor dieser WM, doch spätestens mit marodierenden Tschetnik-Horden mitten in Wien, die das Massaker in Srebrenica glorifiziert haben, ist jeder mögliche Zweifel ausgeräumt worden. Wir können in diesem Land also keine Integrationsdebatte mehr führen, sondern nur noch eine, die den strukturalisierten Rassismus der Mehrheitsgesellschaft aufzeigt und bekämpft.

In diesem Sinne danke ich der schwarz-blauen Regierung, die zwar ungewollt aber doch, Klarheit geschaffen und die Probleme der Mehrheitsgesellschaft so schonungslos offenbart hat.

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