Gedanken zur Freiheit

Sie schreiben von Freiheit, sie beharren auf Freiheit, doch sie meinen damit „ihre“ Freiheit und beharren somit auf ihrer Freiheit. Freiheit ist nicht Freiheit, die Freiheit der Einen, kann die Freiheit der Anderen begrenzen. Dieser Aspekt der Freiheitsdiskussion ist nicht zu vernachlässigen.

Wenn sie von der Freiheit sprechen, so definieren sie ihre Freiheit als polemischen Kampfbegriff. Die Freiheit hat für sie keinen inhärenten Wert, ihr Freiheitsbegriff definiert Grenzen und schafft dadurch einen FreiheitsRAUM.
Diese Freiheit ist stets eine Freiheit VON Dingen. Eine solche Freiheit hat somit Grenzen, aber kaum Eigenleben. Ihre Freiheit steht also nicht alleine, sondern will sich von einem politischen Feind abgrenzen, um sich selbst zu definieren. Frei von islamistischer Bevormundung, frei von Ausländerghettos wollen sie sein. Die Römer hatten ihre Barbaren, die späten Osmanen ihre Armenier und die Europäer haben ihre Muslime.

Aber ihre Freiheit ist eine limitierte, eine begrenzte, eine dem Verfall preisgegebene, denn spätestens wenn der letzte Muslim Europa verlassen hätte, würde sich dieser Wille zur Freiheit in Luft auflösen und die Aspekte der Unfreiheit unter dem Mantel des scheinbaren Freiheitsstreben offen zu Tage fördern.

Lasst es mich sagen, wie ich es denke: Wahre Freiheit steht für sich selbst, bedarf keiner Feindbilder.

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